Die Stadt Herrnhut ist im Landkreis Görlitz die vierte Kommune, die gemeinsam mit dem Kommunalversorger SachsenEnergie als strategischer Partner die Kommunale Wärmeplanung durchführen wird. Diese Woche trafen sich Bürgermeister Willem Riecke und Gunnar Schneider, Leiter des Kommunalvertriebs bei SachsenEnergie, zur Kick-Off in Herrnhut. Zu der Veranstaltung waren auch Vertreter von Unternehmen, der Wohnungswirtschaft, der Kirchen und weitere regionale Akteure eingeladen. Bei dem Treffen wurden erste Rahmendaten für die Bestandsanalyse besprochen. Im Dezember 2025 soll der Wärmeplan die Stadt Herrnhut und Ortsteile stehen. Im Sommer 2024 hatte die Stadt die Zusage für den Fördermittelbescheid erhalten. In Anschluss erfolgte die Ausschreibung der Kommunalen Wärmeplanung, bei der sich dann die SachsenEnergie durchgesetzt hat.
Der kommunale Wärmeplan bietet die strategische Grundlage für Kommunen, um ihre Wärmeversorgung im Kontext von Energie- und Wärmewende nachhaltig und klimaneutral zu gestalten – so, wie vom Gesetzgeber gefordert. Neben der Reduzierung des Wärmebedarfs ist es dabei elementar, möglichst viel der für Raum-, Warmwasser- und Prozesswärme notwendigen Energie aus erneuerbaren Quellen und wo vorhanden aus unvermeidbarer und damit CO2-freier Abwärme zu beziehen.
Gleichzeitig müssen die konkreten Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden. Deshalb ist jeder kommunale Wärmeplan individuell auf die Situation der Kommune zugeschnitten. Der kommunale Wärmeplan besteht aus der Bestandsanalyse, der Potenzialanalyse, der Aufstellung eines Zielszenarios und der Wärmewendestrategie mit entsprechenden Maßnahmen.
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